Systemische Kinder- und Jugendtherapie

Bei Kindern braucht man ein Gläschen voll Weisheit, ein Fass voll Klugheit und ein Meer voll Geduld.

Franz von Sales

Bei der therapeutischen Begleitung von Kindern und Jugendlichen ist Einiges ganz ähnlich wie bei Erwachsenen und Einiges doch sehr verschieden. 


So brauchen Kinder und Jugendliche in der Regel eine wöchentliche Sitzungsfrequenz um eine tragfähige, vertrauensvolle Beziehung zu mir als Therapeutin aufzubauen. Oftmals dauert die therapeutische Begleitung auch länger als bei Erwachsenen mit vergleichbaren Problemen. Das hat nach meinem Verständnis auch damit zu tun, dass wir Therapeutinnen und Therapeuten zu Mentoren werden, die wichtige Wegbegleiter beim Heranwachsen sind und damit viel Stabilität vermitteln. Manchmal ist es aber auch ganz anders und die Kinder und Jugendlichen sind schon nach kurzer Zeit in der Lage zu gravierenden Veränderungen ihrer Lebensumstände.


Häufige Beratungsanlässe sind Schulschwierigkeiten, Drogenprobleme, Streitigkeiten mit einem oder beiden Elternteilen, beginnende Essstörungen, Selbstwertprobleme, Kontaktschwierigkeiten,schwere Erkrankungen des Kindes oder Jugendlichen selbst oder eines Familienangehörigen oder das Verarbeiten von Verlust- und Trennungserlebnissen.


Was in der Beratung von Kindern und Jugendlichen praktisch immer gilt:

  • Kinder und Jugendliche sind besonders offen für kreative Herangehensweisen, um ihre Themen zu explorieren und gute Lösungsmöglichkeiten zu (er-)finden.
  • Kinder und Jugendliche brauchen absolute Verlässlichkeit in der therapeutischen Beziehungsgestaltung.
  • Kinder und Jugendliche sind von Haus aus ressourcen- und lösungsorientiert.